Feier der Schwesternjubiläen 2019

Insgesamt neun Anna-Schwestern durften in diesem Jahr ihr Schwesternjubiläum feiern. Dass sogar zwei von ihnen ihr 70-jähriges Schwesternjubiläum begehen konnten, ist in der fast 100-jährigen Geschichte der Gemeinschaft ein Novum.

1949 traten Schwester Xaveria Wohnhaas und Schwester Heriberta Gropper in die Gemeinschaft der Anna-Schwestern ein. Schwester Xaveria ist wohl noch manchen Frauen ein Begriff, hat sie doch nahezu 14.000 Erdenbürgern in Ellwangen und Bad Cannstatt geholfen, das Licht der Welt zu erblicken.

1954 folgten Schwester Devota Engelhard und Schwester Emmanuela Lucas, die ihr 65-jähriges Jubiläum feiern durften. Als Franziskanerinnen von Ellwangen begingen gleich vier Anna-Schwestern ihr 60-jähriges Jubiläum: Schwester Angela Schaar, Schwester Editha Kellermann, Schwester Ludowika Hönle und Schwester Maria Goretti Pfeifer. Schwester Margaretha Kieninger vollendete mit ihrer 50-jährigen Ordenszugehörigkeit den festlichen Jubilarinnenreigen.

In seiner Festpredigt dankte Kapuzinerpater Norbert Poeschel den Jubilarinnen für ihr Lebenszeugnis in der Familien- und Krankenpflege, als Hebamme, im Kindertagheim und Kindergarten sowie im hauswirtschaftlichen und pastoralen Bereich. „Mit den ihnen geschenkten Begabungen waren Sie für viele Menschen Weggefährtinnen, denen sie halfen und beistanden, die sie aufrichteten und trösteten. Doch in allem Tun sind Ordensleute vor allem Menschen des Gebetes, denn das Gebet ist Quelle der Kraft und der Freude und im Gebet wird mehr bewegt, als die Welt zu träumen wagt.“ Die Jubilarinnen erneuerten im Gottesdienst gegenüber der Generaloberin Schwester Veronika Mätzler ihr Professversprechen. Der festliche Gottesdienst wurde musikalisch gestaltet durch Julia und Helmut Hönle aus Wasseralfingen, die nicht nur ihrer Tante, sondern allen Jubilarinnen und Festgästen mit Orgel und Saxophon eine große Freude bereiteten.

Mit dem Theaterstück vom heiligen Franziskus (Schwester Christina Häusler) und seinem treuen Gefährten Bruder Leo (Schwester Rut Göhringer) erlebten nachmittags die Festgäste ein tiefsinniges Spiel über das Gerufensein von Gott. Das Fest endete mit einem feierlichen Vespergebet, das vom Schwesternorchesterle gestaltet wurde.

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